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Karate-Do 空手道
Karate-Do ist die heute weltweit verbreiteste Kampfkunst.
Die alte Übersetzung lautet "China-Hand", was später aber in "Leere Hand" umbenannt wurde.
Es gibt verschiedene Stilrichtungen, die sich je nach Interpretation der alten Meister und Stilbegründer sowohl in technischer als auch in philosophischer Hinsicht unterscheiden.
Wichtiger Aspekt im Bushidokai-Karate ist, wie in allen Budo-Kampfkünsten,
der geistige Hintergrund und die Stärkung und Entwicklung des eigenen Charakters. Der Sieg über sich selbst und die eigenen Schwächen ist wichtiger als der Sieg über einen Gegner. Leider ist Karate in der heutigen Zeit viel zu oft nur noch Wettkampfsport, in dem es darum geht, möglichst viele Punkte zu sammeln. Der Bezug zum realen Kampf und der entsprechenden mentalen Einstellung mit all seinen Konsequenzen geht dadurch verloren.
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Jiu-Jitsu 柔術
Jiu-Jitsu entstand in Japan um das 15./16.Jahrhundert, obwohl es schon wesentlich früher Systeme der waffenlosen Selbstverteidigung gab.
Geübt wurde Anfangs immer nur ergänzend zum bewaffneten Kampf. Das moderne Jiu-Jitsu, wie es heute geübt wird, enwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte in unterschiedliche Stilrichtungen, ähnlich wie im Karate. Jiu-Jitsu ist ein rein traditionelles Selbstverteidigungssystem ohne sportlichen Wettkampf.
Die Richtung Ju-Jutsu hingegen ist eigentlich eine europäische Weiterentwicklung, da Elemente aus dem Judo, Karate und Aikido integriert wurden. International erlebte Jiu-Jitsu Mitte der 90er Jahre ein großes Comeback durch die zwei brasilianische Familien Gracie und Machado. Besonders die Gracies wurden dadurch bekannt, dass sie die ersten ultimative Fights in den USA ausrichteten und auch siegten.
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Budo Selfdefense
Budo Selfdefense wurde 1996/97 von Karlheinz Mezger und Ralf Nadolski aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass praktisch alle bekannten Kampfsportarten wie Judo, Wettkampf-Karate oder Taekwondo für eine realistische Selbstverteidigung nur bedingt funktionieren, da sich diese zu reinen Wettkampf-Stilen entwickelt haben. Ohne wirklichen Bezug zum realen Kampf kann keine Kampfsportart effektiv eingesetzt werden.
Beim Budo Selfdefense sind die Techniken einfach, direkt und effektiv, ohne unnötige Schnörkel. Bei einem Kampf werden immer mehrere Möglichkeiten durchgespielt, in denen der Schüler dann für sich selbst entscheiden kann, welche Techniken er aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen für die jeweilige Situation einsetzt. Die kampftaktische Kreativität wird von Anfang an geschult. Der mentalen Vorbereitung auf den Ernstfall und der Persönlichkeitsschulung wird ein ebenso großer Stellenwert beigemessen wie dem Techniktraining.
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Kyusho-Jitsu 急所術
Information folgt in Kürze
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